Reishi / Altes Krematorium Zürich, 2026/ Keramik, Glasur aus Asche der Kehrichtverbrennungsanlage
Von zirkulären Energien / Doppelausstellung mit Christoph Brünggel / Grand Palais, Bern 2024 / Keramik, Kräutersuppe und Kräutertee
Die Tassen und Schalen von Karin Lehmann nehmen die dunkeln und hellen Farben des sie hier umgebenden Raumes auf und verweisen gleichzeitig auf sich selbst als Medium zwischen Mensch und Nahrung. Holunderbeeren, hier als getrocknetes Teekraut, spielen auf die besondere Bedeutung des Holunderbaumes als Lebensbaum an, der als Mittler zwischen zwei Welten das Tor zur Unterwelt bildet. Diese Rolle der Mittlerin wird auch darin spürbar, dass sich Karin Lehmanns Arbeit spielerisch mit der feinen Linie zwischen Kunstwerk und alltäglichen, kunsthandwerklichen Objekten bewegt, die sie selbst zum Subjekt macht. So arbeitet sie mit einem Bild der Kunst, die nährt:
Auf dem Holzofen köchelt die Wildkräutersuppe, die Besucher*innen sich schöpfen können. Dunkle Schalen werden von Suppe essenden Menschen getragen. Ist die Schale leer, wird sie beim Brunnen abgewaschen und getrocknet. Geschirrtücher aus pflanzengefärbter Baumwolle liegen bereit. Im hellen Raum stehen weisse Tassen, manche mit einer getrockneten Schicht Kombucha-Scoby bedeckt. Die Besucher*innen können sie mit einer Auswahl an getrockneten Kräutern und Beeren füllen und sich einen Tee brauen.
Text und Kuration: Daria Gusberti
Die Tassen und Schalen von Karin Lehmann nehmen die dunkeln und hellen Farben des sie hier umgebenden Raumes auf und verweisen gleichzeitig auf sich selbst als Medium zwischen Mensch und Nahrung. Holunderbeeren, hier als getrocknetes Teekraut, spielen auf die besondere Bedeutung des Holunderbaumes als Lebensbaum an, der als Mittler zwischen zwei Welten das Tor zur Unterwelt bildet. Diese Rolle der Mittlerin wird auch darin spürbar, dass sich Karin Lehmanns Arbeit spielerisch mit der feinen Linie zwischen Kunstwerk und alltäglichen, kunsthandwerklichen Objekten bewegt, die sie selbst zum Subjekt macht. So arbeitet sie mit einem Bild der Kunst, die nährt:
Auf dem Holzofen köchelt die Wildkräutersuppe, die Besucher*innen sich schöpfen können. Dunkle Schalen werden von Suppe essenden Menschen getragen. Ist die Schale leer, wird sie beim Brunnen abgewaschen und getrocknet. Geschirrtücher aus pflanzengefärbter Baumwolle liegen bereit. Im hellen Raum stehen weisse Tassen, manche mit einer getrockneten Schicht Kombucha-Scoby bedeckt. Die Besucher*innen können sie mit einer Auswahl an getrockneten Kräutern und Beeren füllen und sich einen Tee brauen.
Text und Kuration: Daria Gusberti
Ausstellung: No Groundfloor / Teezeremonie mit Schalen, die mit Selten-Erd-Glasuren glasiert sind / Gassner Areal, Bern 2022


